Aktuelles aus der Schule

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Mein Körper gehört mir

Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ an der Rheinschule

Elternabend zur sexuellen Prävention
Am 18. Februar 2025 fand in der Aula der Rheinschule ein gut besuchter Elternabend zum Thema sexuelle Prävention statt. Eingeladen waren die Eltern der Drittklässler, um über das bevorstehende Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ zu informieren, das nach den Fasnachtsferien von der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück in allen dritten Klassen aufgeführt wird.
Das Programm, das in jeder Klasse dreimal aufgeführt wird, verfolgt einen aufeinander aufbauenden Ansatz, um den Kindern auf einfühlsame und spielerische Weise wichtige Themen rund um den eigenen Körper und persönliche Grenzen näherzubringen. Die Schulleitung und die Referenten der theaterpädagogischen Werkstatt betonten die Bedeutung von Aufklärung und offener Kommunikation in der heutigen Zeit, um Kinder zu stärken und ihnen ein sicheres Gefühl zu vermitteln.
Der Elternabend war ein voller Erfolg und zeigte das große Interesse der Eltern an der Bildung und dem Schutz ihrer Kinder. Besonders hervorzuheben ist, dass das Projekt maßgeblich vom Kiwanis-Club finanziert wird, während der Elternabend durch den Förderverein der Rheinschule unterstützt wurde.
Die Aufführungen versprechen nicht nur lehrreich zu sein, sondern bieten den Kindern auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit ihren Gefühlen und Gedanken auseinanderzusetzen. Die Rheinschule setzt mit diesem Projekt ein wichtiges Zeichen für eine verantwortungsvolle und zeitgemäße Erziehung.

Autorenlesung in der Stadtbibliothek Meldung vom 23. Mai 2023

„Abenteuer Welterbe – Entdecke besondere Orte in Deutschland“
Am Donnerstag, den 11.05.2023 wurden die vierten Klassen der Rheinschule von Frau Schweitzer zur Autorenlesung in die Stadtbibliothek Neuenburg eingeladen.
Im Dachgeschoss des Bildungshauses stellte die Autorin Susanne Rebscher ihr Sachbuch „Abenteuer Welterbe – Entdecke besondere Orte in Deutschland“ vor, das sie zusammen mit Anna Elisabeth Albrecht und der Illustratorin Anne Ibelings geschrieben hat.
Zunächst ging es um die Frage, was der Titel bedeuten könnte?
Was bedeutet Welterbe?
Dazu „flog“ Frau Rebscher mit Hilfe von Bildern, die Stück für Stück aufgedeckt wurden, rund um die Welt. Zuerst errieten die Kinder die Freiheitsstatue in New York, dann erkannten sie das „Great Barrier Reef“, zum Schluss entschlüsselten sie das Bild vom „Rotkäppchen“.
Alles Beispiele für UNESCO - Welterbestätten, also Dinge, die einzigartig, unersetzlich und schützenswert sind, zum Beispiel Statuen, Bauwerke, Natur oder auch Dokumente.
Nun begab sich die Autorin zusammen mit den Kindern auf die Reise zu verschiedenen besonderen Orten in Deutschland:
Zuerst ging es in die Altstadt nach Bamberg, dann ins Erzgebirge, wir besuchten das Wattenmeer der Nordsee, die Grube Messel und zum Schluss den „Limes“.
Abwechselnd zeigte Frau Rebscher projizierte Illustrationen aus dem Buch, las Textabschnitte vor, erklärte und zog dazu passende Dinge aus einer Truhe, so dass die Kinder einen Eindruck von den verschiedenen Orten bekamen.
Danach erklärte die Autorin, wie Sie nicht nur die Orte aufgesucht hatten, sondern auch mit Experten über das wissenschaftliche Arbeiten gesprochen haben, also auf vielfältige Art und Weise zu diesem Sachbuch recherchiert haben.
Gemeinsam mit den Kindern versuchte Frau Rebscher anhand von Bildern zu beantworten, warum dieses Welterbe schützenswert ist.
Die Antworten waren schnell gefunden: Abgase, moderne Baukunst, Massentourismus und Müll sowie aktuell der Krieg in der Ukraine bedrohen unser Welterbe.
Zum Abschluss der Vorstellung des Sachbuches wollte die Autorin mit Hilfe eines Quiz-Memorys erfahren, was sich die Kinder gemerkt haben. Sofort erkannten diese die Kieselalge vom Wattenmeer, die Kartoffeln aus Bamberg, das Fossil aus der Grube Messel und den Soldaten vom Limes.
Bevor die Autorenlesung zu Ende war, beantwortete Frau Rebscher noch viele Fragen, zum Beispiel zu Ihrem Werdegang oder dazu, wie lange es dauert bis so ein Buch fertig ist. Interessant war auch, dass sie unter dem Namen „Suza Kolb“ nicht nur Sachbücher, sondern auch Geschichten von der „Haferhorde“ schreibt.
Es war beeindruckend, eine Autorin persönlich kennenzulernen und zu erleben. Die 4. Klassen und die Lehrkräfte der Rheinschule bedanken sich herzlich bei Frau Schweitzer für die Einladung.